zeitwerke basel

begriffe

zeit und raum

mit jedem morgen beginnt unser gleiten durch raum und zeit erneut. mit einem gezielten griff haben wir dem läuten des weckers einhalt geboten, haben kaffee und milch zeitgleich zu einem getränk gemischt, die wohnung in der richtigen richtung durch die einzige türe, die nach aussen führt verlassen und uns kollektiv mit den kollegen an ein und demselben tisch versammelt. wäre das ganze nicht so alltäglich, wäre es nun bereits an der zeit auf diese hochkomplexe managementleistung anzustossen.

real

physiker generell und quantenforscher im speziellen haben uns schon vor über 100 jahren versucht zu erklären, dass die gewaltigsten kräfte zwischen den kleinsten bauteilen der materie zu finden sind. bei deren erforschung haben sie festgestellt, dass zeit und raum relative grössen sind. aber haben wir wirklich verstanden? wir nutzen seither nuklearenergie und gps (satelitengestütztes navigationssystem), die beide ohne relativen raum/zeitbegriff nicht denkbar sind. weiterhin gehen wir aber davon aus, dass uns innerhalb einer woche sieben mal vierundzwanzig stunden zeit zur verfügung stehen und dass wir bei einer durchschnittlichen geschwindigkeit von zweihundertvierzig stundenkilometern in dieser zeit einmal um den erdball fliegen können. wir nutzen technologien, deren innere natur wir nicht verstehen können.
die wesentliche resource der zeitwerke basel liegt in der quantenforschung der menschlichen persönlichkeit. um an unsere tiefsten kräfte heranzukommen, brauchen wir ein verständnis für die elementarsten vorgänge in unserer persönlichkeit, brauchen wir ein bewusstsein für das zustandekommen von zeit und raum. hier steht uns ein grosser irrtum im weg: wir gehen nach wie vor davon aus, dass raum und zeit schon immer dagewesen sind und wir als kinder in diesen hineingeboren werden. vielmehr lässt sich zeigen, dass wir durch das lernen an den phänomen der welt, zeit und raum erst individuell entwickeln. durch das zusammenkommen von interesse (impuls) und experiment (erfahrung) wird die räumlichkeit und damit einhergehend die zeit entwickelt. oder im umkehrschluss: zu beginn des lebens gibt es weder zeit noch raum; unsere kinder leben in einer anderen welt, wie wir, die wir die begriffe vorher und danach benutzen.

real

die entwicklung von zeit und raum basiert auf einer sehr frühen konstruktion. diese wird zwar erdumspannend von allen erwachsenen in mehr oder weniger gleicher art angewandt. aber in der regel erinnert sich niemand an deren zustandekommen. der status quo wird irrtümlicherweise als konstante lebensgrundlage angenommen. vielmehr sind raum und zeit aber relativ, dh. es gibt menschen, für die raum und zeit nicht existieren.
macht man sich diese relativität bewusst, so ist man wieder in der lage, das alltäglich und pünktliche erscheinen am arbeitsplatz als grosse leistung zu würdigen. der zugang zur resource zeit zeitigt zutiefst menschliches. als zeitwerke basel verfügen wir über diesen zugang und stellen ihn allen interessierten zur verfügung.

real

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